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Profitabilität und Freude beim Langdrehen beginnt beim Spannen

Weshalb die richtige Werkzeugaufnahme auf Langdrehmaschinen einen entscheidenden Einfluss auf Werkzeugstandzeiten, Werkstückqualität, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit hat.

Wer auf Langdrehmaschinen Décolletage-Werkstücke fertigt, kennt die täglichen Herausforderungen: maximale Maschinenlaufzeiten, tiefe Stückkosten, termingerechte Lieferungen und kompromisslose Werkstückqualität. Bereits kleinste Störungen können weitreichende Folgen haben, von Ausschuss und zusätzlichem Rüstaufwand bis hin zu Maschinenstillständen und Produktivitätsverlusten. Die Ursachen liegen dabei oft nicht bei der Maschine oder dem Werkzeug selbst, sondern in bislang ungenutzten Optimierungspotenzialen. Eine entscheidende Rolle spielt die Aufnahme des Innendrehwerkzeugs. Sie bildet die Grundlage für höchste Präzision, lange Werkzeugstandzeiten, ausgezeichnete Oberflächenqualitäten und maximale Prozesssicherheit. Gleichzeitig ermöglicht sie eine wirtschaftliche und zuverlässige Fertigung auch bei anspruchsvollen Bearbeitungsaufgaben.

Weniger Werkzeugwechsel, stabilere Prozesse und tiefere Stückkosten. Wie sich dieses Potenzial auf modernen Langdrehmaschinen in der Praxis ausschöpfen lässt, erfahren Sie im folgenden Kurzvideo.

Langdrehmaschinen stellen höhere Anforderungen als konventionellen CNC-Drehmaschinen

Die Werkzeugaufnahme auf Langdrehmaschinen stellt deutlich höhere Anforderungen als auf konventionellen CNC-Drehmaschinen. Auf engstem Raum müssen zahlreiche Werkzeuge unter beengten Platzverhältnissen, oft in einer von Öl und Kühlmittel geprägten Umgebung, so angeordnet werden, dass kollisionsfreie Bearbeitungsprozesse gewährleistet und die Verfahrwege auf ein Minimum reduziert werden.

Erschwerend kommt hinzu, dass Werkzeuge und Werkzeughalter häufig nicht in der CAD/CAM-Simulation berücksichtigt werden. Die Verantwortung für eine kollisionsfreie Anordnung liegt daher beim Maschineneinrichter. Präzises Ausrichten, eingeschränkte Zugänglichkeit und schlechte Sichtverhältnisse machen den Einrichtprozess zeitaufwendig und erhöhen das Fehlerrisiko.


Konsequenzen

Die Folgen sind lange Einrichtzeiten, ein erhöhtes Kollisionsrisiko, Probleme während der Produktion, ungeplante Maschinenstillstände, häufigere Werkzeugwechsel und unnötiger Produktionsstress.

Genau hier setzt das Swiss-MicroTurn-System an. Durch moderne Spanntechnik verkürzen sich Werkzeugwechselzeiten, die Wiederholgenauigkeit steigt, und selbst anspruchsvollste Präzisionsteile lassen sich zuverlässig fertigen. Gleichzeitig erhöhen sich Prozesssicherheit und Maschinenverfügbarkeit, während sich der Aufwand für Bediener spürbar reduziert.


Spannprinzipien für Innendrehwerkzeuge auf Langdrehmaschinen

Wer Innendrehwerkzeuge auf Langdrehmaschinen einsetzt, begegnet zwei etablierten Spannprinzipien (siehe Abbildung).

1. Werkzeugspannung mittels Klemmschrauben Bei dieser weit verbreiteten und kostengünstigen Spannmethode wirken die Spannkräfte über seitlich angeordnete Klemmschrauben direkt auf den Werkzeugschaft. Dadurch liegt das Werkzeug lediglich entlang einer Linie an der Halterbohrung an. Die punktuelle Krafteinleitung kann die Zentrierung und Wiederholgenauigkeit beeinträchtigen sowie Schwingungen während der Bearbeitung begünstigen.

2. Werkzeugspannung mittels Spannzange Bei diesem Spannprinzip werden die Spannkräfte über eine Spannzange gleichmässig über den gesamten Umfang des Werkzeugschaftes übertragen. Die vollflächige Anlage sorgt für eine präzise Zentrierung des Werkzeuges, eine höhere Steifigkeit der Aufnahme und eine optimale Kraftverteilung. Dies verbessert die Prozessstabilität, reduziert Vibrationen und ermöglicht eine höhere Wiederholgenauigkeit beim Werkzeugwechsel.




KriteriumMicroTurnLiniare Auflage
WerkstoffeignungGehärteter Stahl (>50 HRC), Sinterstahl, eisenhaltige harte WerkstoffeNicht-Eisen Metalle, Verbundwerkstoffe (faserverstärkt)
Chemische StabilitätSehr stabil gegenüber Eisen und StahlReagiert mit Eisen bei hohen Temperaturen, daher für Stähle ungeeignet
TemperaturbeständigkeitBis ca. 1200 °CHärteverlust ab ca. 700 °C
WirtschaftlichkeitLängere Standzeiten bei Eisenwerkstoffen, weniger WerkzeugwechselEffektiv bei abrasiven, nicht eisenhaltigen Materialien


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Beim IFANGER Swiss-MicroTurn-System kommen aufgrund der hohen Swiss-Quality-Standards nahezu ausschliesslich Spannzangenaufnahmen «VIBRATION ABSORBING TOOL CLAMPING» zum Einsatz. Die vollflächige 360°-Spannung sorgt für maximale Präzision, hohe Prozesssicherheit und lange Werkzeugstandzeiten. Eine Ausnahme bilden lediglich gekröpfte Halter für Werkzeugplätze von Aussendrehwerkzeugen, bei denen die begrenzten Platzverhältnisse den Einsatz einer Spannzange nicht zulassen. In allen anderen Anwendungen setzt IFANGER konsequent auf die Vorteile der vollumfänglichen Spannzangenaufnahme. 


Das Original mit Wettbewerbsvorteile die greifen

Obwohl heute zahlreiche Anbieter Spannzangensysteme für Mikro-Ausdrehstähle im Sortiment führen, gilt das von IFANGER entwickelte und 1997 lancierte Swiss-MicroTurn-Original bis heute als Massstab in Sachen Funktionalität, Präzision und Bedienkomfort. Dafür gibt es überzeugende technische Gründe, wie die folgende Illustration eindrücklich veranschaulicht.

Beim Swiss-MicroTurn-System wird das Werkzeug beim Spannen präzise an einen V-förmigen Präzisionsanschlag positioniert und gleichzeitig über eine Spannzange vollumfänglich geklemmt. Der gesamte Werkzeugschaft wird dabei gleichmässig und sicher erfasst. Diese einzigartige Kombination aus präziser Positionierung und 360°-Spannung sorgt für maximale Stabilität und eine optimale Aufnahme der Zerspanungskräfte.

Das Ergebnis sind deutlich reduzierte Vibrationen «VIBRATION ABORBING TOOL CLAMPING», eine höhere Bearbeitungsqualität und längere Werkzeugstandzeiten. Anwender profitieren von hervorragenden Oberflächengüten, hoher Masshaltigkeit, reproduzierbaren Prozessen und maximaler Prozesssicherheit.

Die einzigartige Quick-Change-Funktion macht den Werkzeugwechsel zum Kinderspiel. Mit nur zwei Handgriffen ist das Werkzeug gelöst, ausgetauscht und wieder präzise gespannt, in Sekundenschnelle und ohne aufwendiges Nachjustieren.

MTHA_Clamping_System

Besonders beeindruckend ist die aussergewöhnlich hohe Positionierwiederholgenauigkeit «Repeated Positioning Accuracy». Dank der formschlüssigen Aufnahme wird jedes neue Werkzeug automatisch exakt in derselben Position ausgerichtet wie sein Vorgänger. Korrekturen der Schneidenposition in der Z-Achse entfallen vollständig.

Das spart wertvolle Rüstzeit, minimiert Bedienfehler und erhöht die Maschinenverfügbarkeit. Das Ergebnis sind Werkzeugwechsel in Sekundenschnelle, eine höhere Produktivität, maximale Prozesssicherheit und eine spürbare Entlastung im Arbeitsalltag des Maschinenbedieners.

Serienmässig verfügt das Swiss-MicroTurn-System auch über das Feature „High Volume Cooling“. Die grosszügig dimensionierte Kühlmittelzufuhr bringt Kühl- und Schmiermittel gezielt dorthin, wo es benötigt wird: direkt an die Schneide. Dadurch werden Temperaturen reduziert, Späne zuverlässig aus der Bohrung gespült und optimale Zerspanungsbedingungen geschaffen.



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